Zero Waste Galerie




Fertiggerichte

Fertiggerichte haben in der Regel einen sehr hohen CO2 Fußabdruck. Dazu habe ich am Beispiel Kartoffeln und Pommes schon einmal einen Beitrag geschrieben, den Ihr hier nachlesen könnt: https://www.zerowastefamilie.de/Zero-Waste-und-die-Pommes_Frage.htm Noch dazu kommt, dass Fertiggerichte meist stark und nicht umweltfreundlich verpackt sind. Ein großer Tiefkühlriese hat zwar nachgezogen und einiges in einer neu entwickelten Papierverpackung (statt Plastik) in den Verkauf gestellt, allerdings ist das auch ein zweischneidiges Schwert. Wir verbrauchen so viel an Papier, dass gar nicht genug nachwachsen kann und somit entsteht kein Kreislauf, was ja das Ziel der Kreislaufwirtschaft ist. Da ich nicht zwingend auf Fertiggerichte angewiesen bin, verzichte ich darauf und spare damit Papier. Aber eben, weil ich nicht darauf angewiesen bin. Es gibt z.B. alte oder kranke Menschen, die so mobil eingeschränkt sind, dass sie sich schlecht Dinge kochen können, das Gemüse schnibbeln oder Ähnliches. Für die sind solche Fertiggerichte prima, weil sie dann so lange es geht ihre Selbständigkeit bewahren können. Sie haben meiner Meinung nach schon ihre Berechtigung. Und manchmal miuss es auch schnell gehen. Da ist man froh, wenn man mal ein Fertiggericht im Gefrierschrank hat. Das haben wir auch, allerdings unnverpackt. Ab und an bleibt einfach mal eine Portion über oder wir haben mal vorgekocht oder Gäste haben abgesagt etc. Das frieren wir dann ein. In der Regel in Gläser. Und so gibt es diese Portion Chili sin Carne eben zur Mittagspause. Warum zeige ich Euch dieses Beispiel? Auf den ersten Blick kann Zero Waste also umständlich und entbehrungsreich wirken, ist man aber einmal drin, ergeben sich viele Möglichkeiten und Lösungen, die man vorher vielleicht nicht gesehen hat.

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