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Upcycling: Tasche mit nur einer Naht

20.01.2020 Eigentlich ist ja die Idee damals meiner Tochter gekommen, weil es ihr schwer fiel und teilweise heute immer noch, sich von alten Klamotten zu trennen. Auch wenn sie zu klein sind, sie waren geliebt. Es fiel leichter, wenn sie jemand "Nettes" bekommen hat, wie die Cousine oder die kleine Schwester einer Freundin. Aber manchmal musste es auch Behalten sein. Ein zu kleines Unterhemd, wie in diesem Fall, macht wenig Sinn, aber das Unterhemd ist in null komma nichts in eine Tasche umgewandelt, indem man unten einfach zunäht. Dazu braucht es nur eine Naht und geht zur Not auch von Hand. Gemüsesackerl kann man immer brauchen. Noch sind ja die Knotensäckchen aus Plastik erlaubt und werden auch immer noch gerne im Supermarkt genutzt. Ein Bioladen in der Region hat sie sogar wieder einführen müssen, weil einige Kunden sich so vehement beschwert haben. Klar, erstmal muss man inverstieren. Kleiner Tipp: Wenn man übrigens knapp bei Kasse ist, ist das Upcycling eine prima Angelegenheit. Außerdem spart man Ressourcen, nicht nur beim nächsten Einkauf, sondern auch, indem man wiederverwendet (Reusing - eine wichtige Säule Zero Waste). Statt neu Baumwollsäckchen zu produzieren, werden vorhandene Ressourcen einfach weitergenutzt. Wenn Ihr Lust auf Upcycling mit Stoffen habt, dann schaut doch mal hier rein: https://www.zerowastefamilie.de/Reusingideen-f.ue.r-Stoff.htm Da werden demnächst sicher auch noch ein paar weitere Ideen dazukommen. :).

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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von:06.02.2020 um 10:15 (UTC)
zerowaste
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Hallo Martina,
gut, dann habe ich das im Hinterkopf und zeige demnächst mal ein paar Sachen. Mit den Energiereserven gegen null, kenne ich auch zu gut.:) Aber ich habe für mich entschlossen, dass man auch nicht immer alles können und machen muss. Wenn Deine zwei Näherinnen daran ja interessiert sind, ist das ja eh schon die perfekte Symbiose! Auch unsere Gesellschaft wurde durch die Arbeits- und Talenteaufteilung nur so "erfolgreich", weil jeder seinen Beitrag leistet, so, wie es halt geht.
Liebe Grüße dabei
Stefanie
Kommentar von Martina , 03.02.2020 um 15:35 (UTC):
Ja, das wäre toll, wenn Du ein paar Sachen zeigst, und vielen Dank für Deine Antwort! Ich habe hier zwei kleine Näherinnen, eine schon fortgeschritten, eine , die gerade angefangen hat, und für die beiden wäre es bestimmt eine schöne Inspiration. Ich selber liebe Handarbeiten im wörtlichen Sinne, Häkeln, Sticken und Nähen mit der Hand, mit der Nähmaschine möchte ich mich gern schon seit langem besser anfreunden, aber die Zeit ist irgendwie immer zu knapp oder die Energiereserven dem Nullpunkt schon verdächtig nahe
Kommentar von:03.02.2020 um 11:38 (UTC)
zerowaste
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Hallo Martina,
nein, das habe ich bisher nicht gemacht. Alles, was noch tragbar ist, wird weitergegeben, geschenkt, verkauft oder vertauscht. Kaputte Jeans und manche Sachen, deren Teile man noch gut verwenden kann, nimmt bei uns in der Gegend Bibsele und Funkele. Lucie stellt aus den Jeans beispielsweise wieder neue Jeans her. Wir haben von Ihr auch schon vier bekommen. Lumpen sammle ich meist. Ich habe sie zum Stopfen für einen Pouf (schreibt man das so, das ist ein runder Sitzhocker). Die Stoffe zerschneide ich oft, und mache bei Gelegenheit Taschen, Teppiche oder einen Sitzhocker daraus, fürs Puppenhaus sind Sachen entstanden (Decken, Klamotten) etc. Aber es kann auch mal gar nicht mehr gehen, wie neulich bei den Schuhen. Die Sohle war durch und der Rest des Leder oder Kunstleders- keine Ahnung, was es genau war, da ich sie gebraucht gekauft habe - war schon ziemlich durchgewetzt. Da wurde dann die Mülltonne gefüttert.
Leider ist Recycling ja sehr schwer möglich aktuell noch bei den Klamotten, weil Gemische etc. einfach zu schlechte Garnqualität ergibt. Ist es reine Baumwolle, geht das schon eher, wenn keine PVC-Aufdrucke, Palietten, Glitzerzeug etc drauf sind. Die müssen nicht mit gekennzeichnet werden und laufen weiter unter 100% Baumwolle. Soll ich mal ein paar Sachen zeigen, die wir aus zerschnittenen Klamotten gemacht haben?
Liebe Grüße
Stefanie
Kommentar von Martina , 02.02.2020 um 09:50 (UTC):
Hallo Stefanie,
mich würde interessieren, wie ihr mit alten Textilien umgeht, die ihr nicht mehr wiederverwenden könnt oder wollt, sei es, dass es zu kaputt ist oder ihr (zumindest für den Moment) schon genug Stofftaschentücher, Putzlappen, Stoffsäckchen daraus gemacht habt, bringt ihr das dann zu dem Klamottengeschäft mit den zwei Buchstaben im Namen, wo alte Textilien (angeblich) recycelt werden?

Liebe Grüße, Martina


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