Tintenpatronen mit einer Spritze auffüllen

- eine Alternative zum Konverter -

Willkommen bei Dr. Stefanie in der Zero Waste- Praxis!
Heute gibt es eine Spritze!
Keine Angst, tut nicht weh!
Die Spritze bekommt eine leere Einwegtintenpatrone :-).

Konverter, also wieder auffüllbare Tintenpatronen, sind eine gute Alternative zu Einwegtintenpatronen. Aber man kann mit diesem Trick auch normale Tintenpatronen zu einem Konverter machen.
Was ihr dazu braucht ist eine Spritze mit Nadel. Die kriegt Ihr in der Apotheke für kleines Geld.
Im Endeffekt kommt man damit günstiger als wenn man sich viele Konverter kauft und man kann die alten Tintenpartonen wieder benutzen. Meist bekommt man ja einen neuen Füller schon mit den Wegwerfpatronen geliefert und die kann man dann einfach weiter benutzen.

Was Ihr dazu braucht ist lediglich:



Was Ihr dazu braucht ist lediglich:

- eine Spritze mit Nadel

- Tinte aus dem Tintenfass in der gewünschten Farbe

- leere Tintenpatrone


Es funktioniert wirklich einfach:

Ihr nehmt Euer Tintenfass, tunkt die Spritze in die Tinte


zieht die Spritze auf



stecht dann in die leere Patrone und spritzt die Tinte hinein bis die Patrone voll ist. Fertig!



Ich finde sogar, dass man mit der Spritze weniger Tintenflecke produziert als mit einem Konverter. Eigentlich sogar gar keine.
Diese Idee kam übrigens von Euch Lesern über die Kommentare! Vielen Dank noch mal dafür !!! Wir haben diesen Hack ein Jahr lang ausprobiert und sind begeistert! Den Kauf von diversen Konvertern hätten wir uns so sparen können und vielleicht kann der ein oder andere das auch, der diesen Hack noch nicht kannte! Bei vier, in ein paar Jahren fünf, schreibenden Personen kommen da doch ein paar Konverter zusammen. Erst recht, da wir mit Konverter betriebene Tintenroller statt Fasermalern zum Wegwerfen für die Schule benutzen.
Die Spritze kann vorallem für Zero Waste Einsteiger einge Alternative sein. Denn sehr viele haben noch Tintenpatronen zu hause. Die wiederzuverwenden statt neu zu kaufen ist besser als einen Konverter neu produzieren zu lassen. Neu gibt es die meisten Füller eh gleich mit einer Gratispatrone. Und fragt man bei Schülern nach leeren Tintenpatronen, bekommt man sicher einige geschenkt bevor sie im Müll landen.

Wenn Ihr noch mehr Ideen für Schreiben und Malen ohne Müll für Büro und Schule haben wollte, dann schaut doch mal hier in diesen Beitrag rein:


Malen und Schreiben
- mit (Zero Waste) - Stil


Wenn man sich einiges z.B. für den Schulstart neu anschaffen muss, kann man schon beim Einkauf darauf achten, dass die Utensilien langlebig, nachfüllbar und aus recyclingfähigen Materialien sind. Eine Zusammenfassung über Filzstifte, Buntstifte, Fasermaler, Kugelschreiber, Füller, Konverter, Nachfüllpatronen oder Tintenroller: weiterlesen



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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Elisabeth, 06.06.2018 um 07:29 (UTC):
Prima Idee - werden wir testen. Ich hatte früher als Jugendliche einen Kolbenfüller, weil mich das mit den Patronen so genervt hat. Aber das war oft ein Gekleckse.
Wie ist das mit dem Füllen auf Vorrat, laufen die aufgefüllten Patronen nicht aus, wenn man sie mit in die Schule nimmt?

Kommentar von:06.06.2018 um 16:22 (UTC)
zerowaste
zerowaste
Offline

Hallo liebe Elisabeth,
wir haben auch Konverter und ich mag sie sehr gerne. Weniger Gekleckse ist meiner Meinung nach mit der Spritze. Was den Vorrat angeht: Wir haben hinten im Füller Patronen drin und meine Tochter hat sie auch im Federmäppchen. Sie laufen an sich nicht aus. Oft verschließt auch die Kugel noch den Verschluss, sofern sie nicht klemmt. Aber auch wenn sie nicht klemmt, läuft es nicht aus. Teste das mal! Nur wenn man richtig fest auf die Patrone drauf haut und damit Druck erzeugt, kommen Tintenkleckse raus. Aber nuja, wann haut man drauf. Im Füller selbst ist man davor zumindest gefeit.
Liebe Grüße Stefanie



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