Solarkocher

2. September 2018
Darf ich vorstellen: dieses Ungetüm ist unser Solarkocher.
Daniel und ich haben ihn selbst gebaut.
Wir haben ihn noch gar nicht so lange - vielleicht vier Wochen. Aber er erweist sich gerade als wirklich brauchbar.
Über ihn freue ich mich momentan jeden Tag - kein Wunder, das Wetter spielt in diesem Jahrhundertsommer ja mit.
Und nachdem die Wetterprognosen immer noch ganz gut sind, stelle ich ihn Euch doch noch dieses Jahr vor - auch wenn wir ihn erst so kurz getestet haben.
Vielleicht habt Ihr dann auch viel Freude damit?!
Wir kochen jetzt noch viel lieber ein. Früher haben wir nur wenige Dinge wie Tomatensoße, Essiggurken und Erdbeermarmelade eingekocht, um die Einweggläser einzusparen, die keine gute Umweltbilanz haben.
Jetzt macht das richtig Spaß. Vorher waren wir etwas zögerlich beim Einkochen oder Trocknen, weil das viel Energie verbraucht und vermutlich die industriellen Maschinen eine bessere Bilanz aufweisen.
Was machen wir mit der Solarbox?

Einkochen & Trocknen
Paprikapulver zum Würzen, Dörrpflaumen, Gemüsebrühe, getrocknete Tomaten oder Essiggurken einkochen.  Weiter unten kommen übrigens einige Beispiele, aber jetzt erst einmal….

 …ein paar Worte zur Anschaffung:

Wir wollten uns weder einen Einkochautomaten noch einen Dörrautomaten anschaffen. Nicht nur, weil dann so viele Geräte herumstehen und der Platz ist rar, sondern auch, weil das Einkochen und Trocknen einfach einiges an Energie kostet, geschweige denn von der Anschaffung der Geräte.
Ein Solarkocher kostet auch nicht wenig, aber wir haben ihn selber gebaut und zwar nach dieser Anleitung, übrigens herausgegeben  vom Umweltinstitut:
Bauanleitung Solarkocher
Gekostet hat er uns ca. 35 Euro - mit eingerechneten Fahrkosten - kann auch billiger kommen, falls man Kleber etc. noch als Restbestand zuhause hat.

So verlief die Materialanschaffung

Kartons
Die Kartons haben wir uns im Supermarkt organisiert und das gestaltete sich übrigens als das Aufwendigste von allem: Die Kartons werden nämlich, sobald sie nicht mehr gebraucht und leer geräumt wurden, sofort zerlegt und kleingemacht, damit sie weniger Platz im Altpapier brauchen. Im Endeffekt haben wir Glück gehabt, dass wir am Vormittag da waren und haben in der Größe passende Kartons bei den Semmeln und Toastbroten in einem riesigen Supermarkt bekommen. Da waren gerade zwei fast leer gekauft, so dass wir umschichten und uns die Kartons unter den Nagel reißen konnten.

Glasplatte
Das Glas zur Abdeckung bekamen wir bei einem Glaser zugeschnitten, inklusive Materialkosten für 10 Euro.

Metallplatte
Die Metallplatte bekamen wir bei einem Spengler für 4 Euro.

Alufolie
Die Alufolie im Supermarkt für 2€ – wir haben sie übrigens nicht in der angegebenen Breite bekommen und haben somit einfach zwei schmalere Folien – also eben die haushaltsübliche Alufolie – zusammengeklebt.

PU- Platte
Sie dient zur Isolierung, damit der Karton nicht heiß wird und die Hitze drin bleibt und bildet die „Backofenwände“.  Wir haben sie nicht im Baumarkt, sondern nur im Baustoffhandel bekommen. Kostete 9 Euro.

Kleber
Hatten wir bzw. unser Freund Peter, mit dem wir gebaut haben

schwarze Farbe
Sie kostete im Baumarkt ca. 8 Euro. Man braucht aber nur wenig davon. Es lohnt sich also zu schauen, ob jemand noch Reste hat (z.B. Nachfragen in Tauschbörsen etc.), oder sich die Farbe mit jemanden zu teilen und vielleicht sogar gemeinsam einen Solarkocher zu bauen. Macht noch mehr Spaß!  

Nachteile:

  •  PU-Platte: PU ist nicht unbedingt ein nachhaltiges Material. Bei der Beratung im Baustoffhandel wusste man allerdings auch keine Alternative. Ein Freund von uns, der in der Baubranche arbeitet, meinte, dass möglicherweise Hanfplatten eine Alternative sein könnten. Allerdings müsste man sie wahrscheinlich selbst mit Alu beschichten und ob das mit einem nachhaltigen und ungiftigen Kleber gehe, sei fraglich. Wir haben uns trotz kleiner Bauchschmerzen für die PU-Platte entschieden, denn immerhin hat ein Solarkocher ja auch ökologische Vorteile. Aber: Falls Ihr eine Idee oder Möglichkeit seht, diese PU-Platte zu ersetzen, bitte schreibt mir unbedingt einen Kommentar, eine Mail oder nutzt das Kontaktformular.
  • Ein weiterer Nachteil ist die Alufolie. Wir haben den Karton damit beklebt, quasi als Sonnenkollektoren. Nur, wenn man den Deckel, also die Glasplatte häufiger öffnet und wir haben sie fast täglich geöffnet, schrubbt man die Alufolie immer wieder etwas ab. Das muss vermutlich irgendwann mal ausgebessert werden. Das Gleiche könnte dann aber wahrscheinlich passieren, wenn man Hanf mit Alufolie beklebt, wie eben bei der PU-Platte angedacht. Diese mit Alufolie beschichtete PU-Platte ist dagegen zumindest sehr robust – trotzdem suchen wir immer noch eine Alternative dafür
  • Man kann die Hitze nicht gut regulieren. Klar, kann man den Solarkocher ein bisschen von der Sonne abwenden und damit die Hitze etwas verringern. Oder die Glasplatte mittels eines Kochlöffels etwas anheben, so dass warme Luft entweichen kann. Auf das Grad genau geht das aber nicht. Und man kann damit auch nicht anbraten. Die Höchstwerte, die der Solarkocher bringen soll, liegen bei 120 Grad.
  • Man braucht Sonne. Kocht man ein z.B. Bohnen, die ca. 2 Stunden bei 100 Grad brauchen, sollte man auf den Wetterbericht achten und schauen, dass nicht immer wieder in langen Zeitspannen dicke Wolken vor die Sonne drängen. Für kürzere Einkochzeiten klappt aber meist ein normaler sonniger Tag mit ein paar Wolken wunderbar.

Die Vorteile:

  • Kein Stromverbrauch, das ist umweltschonend und der Geldbeutel freut sich
  • Trocknen geht wesentlich schneller als nur an der Sonne oder der Luft
  •  Man kocht eher ein und trocknet Dinge selber, weil es nichts zusätzlich kostet. Einiges hätten wir im Sommer nicht gemacht z.B. Pilze trocknen oder Klaräpfel trocknen für Tee. Aber jetzt mit dem Solarkocher nutzen wir verstärkt Früchte und Gemüse, welches wir geschenkt oder getauscht bekommen oder sammeln können oder im Garten haben und verwerten so noch mehr. Vorher hatten wir nur wenige Dinge ausschließlich im Herbst und Winter im Kachelofen getrocknet, weil das keinen zusätzlichen Strom brauchte.
  • Man kann sich dadurch einiges selbst herstellen, was man sonst schwer unverpackt bekommt z.B. getrocknete Tomaten oder Pilze, Gemüsebrühe. Dazu ist es regional, saisonal und ihr habt einen Vorrat. Und wenn der Vorrat clever genutzt wird, muss man weniger einkaufen, spart Zeit und Geld.
  • Den Solarkocher kann man leicht selber bauen. Es ist wirklich leicht. Beweis: Daniel hat nicht rumgeflucht! ?
 

-        Fehler, die ihr nicht machen solltet:

  • Unterschätzt nicht die Hitze, die innerhalb von wenigen Minuten entstehen kann. Also fasst das Glas mit Handschuhen an! Es wird heiß! Und auch die Luft, die herauskommt, wird heiß. Also haltet mit Eurem Riechkolben etwas Abstand, wenn Ihr den Glasdeckel öffnet
  • Wenn Ihr trocknet, sollte der Glasdeckel nicht komplett luftdicht aufliegen. Legt z.B. einen Kochlöffel rein. Grund: Beim Trocknen bildet sich Kondenswasser und das lagert sich an der Scheibe ab und tropft dann runter z.B. auf Eure Tomaten, die Ihr trocknen wolltet. Das bringt also nichts. Die Feuchtigkeit muss ja raus.
  • Wenn Ihr einen Löffel beim Trocknen reinsteckt, denkt bitte daran, dass die Löffel aus Metall auch heiß werden können!

 Und hier kommen einige Beispiele, die wir in der Zwischenzeit schon im Solarkocher gemacht haben:

Senfgurken & Senfzucchini

Nachdem die Gurken und Zucchini dieses Jahr ja sehr gut gewachsen sind und wir über die Tauschbörse und Foodsharing und teilweise auch aus dem Garten einiges kostenlos bekommen haben, haben wir Senfgurken und Senfzucchini eingemacht. Teilweise wären sie halt sonst weggeworfen worden.
Senfgurken sind eigentlich fast das Gleiche wie Essiggurken. Sie sind süß-sauer eingelegt und es kommen mehr Senfkörner als bei Essiggurken rein. Bei Essiggurken sind es halt lauter kleine Gurken, bei Senfgurken werden die Gurken in Scheiben geschnitten. Mit Zucchini soll das auch klappen laut der Uroma und so haben wir sie auch eingelegt. Das Rezept haben wir hierher: Anleitung für Senfgurken & -zucchini 
Dann hatte der Solarkocher zu tun. Wir haben die Gläser hineingestellt und das ganze eingekocht. Ehrlich gesagt, haben wir sie vergessen und sie kochten vermutlich eine Stunde ein. Aber schmecken – zum Glück. Normalerweise sollten 20 Minuten bei 90 Grad reichen.

Tomatensoße einkochen

Eingekocht haben wir damit auch unsere Tomatensoße. Wir kochen generell in Bügel- und Weckgläsern ein. Dazu haben wir uns Suppentomaten (also zweite Wahl) bei einem Bauern reservieren lassen. Die bieten sie ab und zu an, aber oft werden die überreifen, teilweise angeschrumpelten oder aufgeplatzten Tomaten kompostiert, weil sie keiner will. Sie kosten deshalb auch weniger. Ich sag Euch aber, diese überreifen Tomaten haben ein Wahnsinns-Aroma! Und sie eignen sich prima als Suppe, als Ketchup oder Soße (für Spaghetti, auf die Pizza) zum Einmachen. Ihr könnt sie auch Einfrieren, klappt auch im Glas, aber soviel Platz haben wir in der Gefriertruhe nicht. Mit dem Solarkocher können wir nun ohne zusätzlichen Energieaufwand die Soßen und Suppen haltbar machen. Die Tomatensoße haben wir etwa eine halbe Stunde bei um die 105 Grad Celsius drin gehabt. Man kann hier natürlich schwer die Temperatur regulieren. Aber zum Einkochen passt es, wenn man ca. 90 Grad erreicht. 

Paprikagewürz

Dann gab es Schrumpelpaprika aus dem eigenen Garten – vermutlich haben wir sie auch zu wenig gegossen - kommt vor:). Sie waren aber reif. Wir haben sie solange im Solarkocher gelassen bis sie trocken waren und mit einem Stößel zermahlen. Die Kaffeemühle hatte sich nicht geeignet. Sie mahlte nicht fein genug. Wann sie trocken sind, hängt viel von der Sonneneinstrahlung ab und wieviel Feuchtigkeit das Produkt hat.

Getrocknete Tomaten
Die getrockneten Tomaten  haben ca. einen Tag in der Sonne im Solarkocher gebraucht.

Dörrpflaumen, Dörrzwetschgen


Hier kommt es auf zwei Sachen an: erstens wie safthaltig sind sie? Pflaumen sind saftiger, Zwetschgen fleischiger. Zweitens: Entsteint man sie und legt sie "im Ganzen" in den Trockner oder halbiert man sie beim Ensteinen und legt die Häften in den Trockner. Die Hälften gehen schneller. Sie haben aber ca. 10 Stunden gebraucht. Das sollte man einrechnen, erst recht, wenn man nicht den ganzen Tag Sonne auf dem Balkon oder im Garten hat. Also in solchen Fällen auch auf den Wetterbericht achten, damit man zwei Tage Sonne am Stück hat.

Pilze
Die klein geschnittenen Pilze dagegen waren nach einem halben Tag voller Sonneneinstrahlung trocken. Sie geben in Soßen ein hervorragendes Aroma. Wir haben sie nicht gesammelt, sondern haben über die Lebensmittelrettung einige bekommen, die ein paar weiche Stellen hatten und so haben wir sie verwertet. Auf einmal essen ging nicht und die Gefriertruhe wurde gerade abgetaut.

Gemüsebrühe
Habt Ihr einiges an Gemüse über, aber von jedem nur ein bisschen? Dann könnt ihr sie ganz leicht zu Gemüsebrühe machen. Mit Salz im Mixer zu einer leckeren haltbaren Paste oder ihr trocknet dann die ganze Paste, in dem ihr sie auf einem Blech oder einer Backfolie (kompostierbar?) ausbreitet und im Solarkocher trocknen lasst. Die Anleitung habe ich Euch am Schluss des Beitrags noch verlinkt.

Apfelringe & Apfelchips
Die Äpfel sind 2018 ja so früh reif gewesen und die Ernte war so gut, dass wir einiges angeboten bekommen haben. So haben wir die Äpfel geschält und entkernt und in Scheiben geschnitten. Die dickeren wurden Apfelringe, die dünnen wurden zu knusprigen Apfelchips. Die Apfelchips sind übrigens nicht nur bei mir, sondern auch bei den Kindern zum Knabbern sehr beliebt. Sie können eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten sein.

Getrocknete Früchte für Tee, zum Knabbern, im Müsli, in Soßen etc.
Haben die Äpfel einige Schadstellen, bleibt oft nur wenig davon über. Aber klein geschnitten sind diese Reste samt Schale (falls ungespritzt und unbehandelt) getrocknet trotzdem als Apfeltee brauchbar.
Auch Holunderbeeren sind toll im Tee. Mit einem Sud aus den getrockneten Holunderbeeren soll man übrigens auch Eier färben können. Hat damit jemand Erfahrung? Die Holunderbeeren haben bei mir aber sehr lange Trocknungszeiten gehabt. Wir haben ca. 6-7 Stunden Sonne im Sommer im Garten an einem wolkenlosen Tag und wir haben zwei Tage trocknen müssen.

Es werden noch einige weitere Dinge folgen, die wir darin machen wollen.
Marmelade einkochen oder Kokosflocken trocknen, Fruchtleder, Gemüsebrühe aus Schalen darin kochen. Und demnächst bekomme ich auch noch mal Äpfel . Da werde ich noch mal Apfelmus einkochen.Ob man darin auch Kartoffeln weich bekommt und wie lange dauert das dann? Klappt das auch im Winter?
Was würdet Ihr darin noch machen oder habt Ihr damit schon Erfahrung?
Schreibt gerne auch hier in die Kommentare, dann können das auch die Facebookabstinzler lesen
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Update 21. September 2018:
Ich habe das Fruchtleder gemacht und war lecker und auch einfach. Die genaue Anleitung findet Ihr hier: Fruchleder DIY

 

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Gemüsebrühe
schnell und einfach selbermachen
-und dabei Geld sparen-

 

 

 

 


Tee - wo kriegt man den denn offen her?
- und Ideen für regional und selbstgemachten Haustee -

Tee ist eine leckere und abwechslungsreiche Alternative zu Leitungswasser. Kalt oder warm, fruchtig, herb oder heilend. Und hat man einen Garten oder Balkon, kann man viele Zutaten wie Zitronenmelisse, Erdbeerblätter oder Brennnessel selber anbauen und sich zusammenmischen und das kostenlos. Was sich für Tee eignet und wo man Tee sonst offen zu kaufen bekommt, erfahrt Ihr hier: weiterlesen





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Dorothea, 04.09.2018 um 17:26 (UTC):
Toll was ihr alles macht! Da komme ich mir trotz meiner "Einkochsucht" richtig klein vor. Bei mir gibt es bevorzugt, Sirup, Marmelade, Gelees, Saft und wenn ich Samen bekomme eingelegte Kapuzinerkressesamen als Kapernersatz. Im Herbst in unserem Dänemarkurlaub werde ich Hagebuttensoße (zum mischen mit Tomatensoße) und mich an Hagebuttenketchup versuchen. An einen Solarkocher traue ich mich noch nicht ran.. aber ich bebrüte das mal. Wäre auf jeden Fall eine tolle Alternative zum Herd!
Liebe Grüße,
Dorothea

Kommentar von:07.09.2018 um 11:40 (UTC)
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Hallo Dorothea,
Du kommst Dir da klein vor bei den tollen Sachen??!! Saft habe ich übrigens noch nie eingekocht. Das wäre vielleicht auch etwas, an das ich mich mal wagen kann. Und dein Hagebuttenketchup klingt ja total interessant. Davon habe ich noch nicht einmal etwas gehört! Toll, was du machst!
Liebe Grüße
Stefanie

Kommentar von Mareike, 21.09.2018 um 10:53 (UTC):
Hallo,
das klingt echt großartig und sehr praktisch. Vor allem, dass man damit einkochen kann, find ich phänomenal. Gibt es etwas, dass man anstatt der Alufolie verwenden könnte? Also gibt es auch eine alufreie Variante?
Liebe Grüße!
Mareike

Kommentar von:21.09.2018 um 11:20 (UTC)
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Hallo Mareike,
wir haben da auch schon gebrainstormt, was vielleicht klappen könnte, probiert haben wir es allerdings noch nicht. Eigentlich muss das ja etwas sein, das reflektiert. Wahrscheinlich ginge jede Hochglanzmetallplatte (vielleicht treibt man das irgendwo sogar gebraucht auf?) oder ein Spiegel (den kriegt man ja eher mal noch günstig gebraucht und versuchsweise her? Aber wie gesagt, ausprobiert habe ich das noch nicht!
Falls Du rumexperimentieren solltest oder hier auch gerne einer der Leser, schreibt ruhig Eure Erfahrung dazu rein!
Liebe Grüße
Stefanie

Kommentar von dorothea, 26.09.2018 um 16:33 (UTC):
dankeschön. :-)

das apfelsaftrezept habe ich von smarticular. ich habe versucht den link hier rein zu setzen aber der pc weigert sich es zu veröffentlichen da es mehr als 60 zeichen sind. einfach zu finden unter "geht auch ohne entsafter, äpfel zu leckerem saft einkochen".

man reibt reichlich lange an den äpfeln herum, ich habe mich ein wenig mit der elektrischen reibemaschine meiner mutter rumgeärgert und dann beschlossen dass ich das besser kann. vielleicht helfen eure kinder ja ein wenig mit? man muss auf jeden fall superpingelig mit der hygiene sein, mir sind ein paar flaschen verschimmelt und haben nur noch als füllung für meine fruchtfliegenfalle gedient. ansonsten wird jetzt jedes wochenende zum frühstück eine flasche geschlachtet. zwei sind noch übrig. hagebuttenketchup fängt in ein paar wochen an, mein urlaub rückt näher und die gläser im keller stehen schon bereit.. wehe die anderen dänemarkfans haben schon alle hagebutten geerntet.

Kommentar von:27.09.2018 um 07:13 (UTC)
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Hallo liebe Dorothea,
lange Links lässt mein Anbieter aus Spamgründen nicht zu. Aber danke, das finde ich .
Wünsche Dir einen erholsamen Urlaub und dass Du noch Hagebutten findest!
Herzliche Grüße
Stefanie

Kommentar von julia, 10.10.2018 um 19:12 (UTC):
Super Idee mit dem Solarkocher! Das wird meincProjekt für den nächsten Sommer. Vielleicht könnte man statt PU Schaum auch eine Isolierung aus Heu oder Stroh machen? Habe ich in einem Youtubevideo zu einem ähnlichen Modell für Simbabwe gesehen.

Kommentar von julia, 11.10.2018 um 17:18 (UTC):
also, das Ganze hat mich nicht losgelassen. Ich habe ein wenig im Netz recherchiert und zumindest den unteren Teil zusammengebaut (noch nicht gestrichen). Material:zwei Pappkisten, dazwischen geschreddertes und geknülltes Papier aus dem Papierkorb, Klopapierrollen unten als Abstandhalter. Oben das Ganze mit Pappe und Gaffatape abgedichtet. Der Reflektor soll ein alter Spiegel sein, das muss eigentlich ganz gut klappen, ist bei anderen Modellen so. Und die Scheibe nehme ich aus einem alten kaputten Bilderrahmen. Dann muss ich mir nur noch was für die Inneneinrichtung der Box überlegen, da muss ich evtl. Lack und eine Platte kaufen, wenn mir nichts einfällt. Und dann bleibt zu hoffen, dass das Ganze nicht in Flammen aufgeht, weil es aus Pappe und Papier ist. Aber angeblich passiert das erst bei 200 Grad. Ich werde berichten

Kommentar von:13.10.2018 um 08:31 (UTC)
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Hallo Julia,
ich mag Deinen Ansatz!!!
Spiegel sollte auf jeden Fall klappen. Was die Lackplatte angeht, ist mir eingefallen, könnte auch ein ausgedientes Backblech funktionieren. Vielleicht bekommt man das beim Wertstoffhof oder über freeyourstuff oder Tauschbörsen.
Berichte mal :-)!!!
Gespannte Grüße Stefanie



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