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Sandspielzeug leihen auf Spielplätzen





Wenn Gemeinden Sandspielzeug als Gemeingut auf öffentlichen Spielplätzen bereitstellen: Macht das Sinn?


Auf dem Bild seht ihr einen Spielplatz, der an sich sehr groß und stark frequentiert ist. Sommer wie Winter.
Er bietet sogar Sandspielzeug.
Man muss also nicht daran denken es mitzunehmen, weil Schaufeln, Bagger und Förmchen vor Ort sind. Zum Leihen, Benutzen und zum Wiederzurückgeben.
Das ist natürlich toll, wenn man spontan hinkommt und nichts dabei hat, Sandspielzeug gar nicht besitzt oder man ohnehin gut bepackt mit Wickeltasche, Ersatzklamotten und Brotzeit ist.
Angeblich klappt das Leihen der Spielsachen sogar recht gut.
Ich hab mit Anderen gesprochen, die da regelmäßig hinkommen und die meinten, es käme nicht allzu viel weg. Die Lieblingsspielzeuge seien eigentlich immer da gewesen. Natürlich ein subjektiver Eindruck und nicht repräsentativ. Aber ich hätte eher gedacht, dass es heißt, dass vieles schnell kaputt gemacht wird o.Ä,
Das wäre nämlich eigentlich meine Befürchtung gewesen.
Und auch meine Erfahrung von einem kleinen privaten Gemeinschaftsspielplatz. Da wurde sehr viel zertrampelt oder verschwand.
Warum klappt das da gut? Funktioniert das auf großen Spielplätzen besser, weil da so viele Augen zum Aufpassen sind?
Was meint ihr?
Macht Sanspielzeug zum Leihen auf Spielplätzen Sinn oder machen Städte und Gemeinden damit zu viel Verlust? Sollten mehr Kommunen das machen? Sie würden damit auch sozial Schwächere unterstützen. Oder zahlen sie drauf?
 
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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Sandra, 31.05.2021 um 10:45 (UTC):
Hab ich noch nirgends gesehen, finde ich aber einen interessanten Gedanken - ob das überall klappt oder nicht, welche Spielsachen verschwinden und welche gehen kaputt? Wie ist es dann wohl mit der Verantwortlichkeit - wenn ich ein kaputtes Teil finde, z.B, ein Förmchen, von dem ein Stück weggebrochen ist, darf ich das dann entsorgen, sollte ich das sogar oder sollte ich es auf keinen Fall, denn es gehört mir ja nicht?!
Und dann kommt noch der Minimalismusgedanke - ist Spielzeug nötig? Wieviel davon und was? oder geht es nicht auch mit Dingen aus der Natur (die bestenfalls drumrum ist), was in der Stadt auch mal schwierig sein könnte. Hm, ich glaube, dass es nicht nötig ist, dass die Stadt etwas stellt, aber sicherlich ist es ein Angebot, das trotzdem gern angenomen wird.
Wäre sicher interessant, da Langzeiterfahrungen zu sammeln

Kommentar von Nadine, 08.06.2021 um 10:00 (UTC):
In dem Dorf in dem ich Leben gibt es auf zwei Spielplätzen eine von Eltern privat organisierte und in Absprache mit der Kommune aufgestellte Kiste mit Sandspielzeug (hat ein Vater, der Steinmetz ist, "gespendet"). Richtig schöne große stabile Teile mit massivem Holzdeckel.
Das Spielzeugangebot ist immer recht variabel, insgesamt ist immer ausreichend drin dass kein Kind leer ausgeht, aber gerade bei Eimern und Schaufeln wird manchmal hart verhandelt. Wer das unbedingt bespielen möchte, bringt in Zweifelsfall diese Teile selbst mit. Insgesamt sind aber auch nach Wochen schon Teile wieder aufgetaucht die ich schon "geklaut" geglaubt hatte. Insgesamt funktioniert es also ziemlich gut.

Ich denke, dass der Erfolg eines solchen Konzepts schon mit dem sozialen Umfeld des Spielplatzes zu tun hat. Bei uns: relativ gut situiert, ländlich. Da haben viele ohnehin ein ganzes Spielzeugarsenal im eigenen Garten, inklusive Buddelsachen... Da gibt es gar keinen Anreiz, etwas aus der Gemeinschaftskiste mitzunehmen. Die dient vielen dann eher dazu, nicht den eigenen Kram mitzuschleppen und darauf aufpassen zu müssen (am besten jedes Teil einzeln mit Edding beschriftet...) In der Großstadt/im sozialen Brennpunkt sehe ich da eher das Potenzial, dass Dinge wegkommen, wenn manche Kinder ohnehin wenig haben und dann auf diese Weise versuchen, geliebte Spielzeuge für später zu sichern.

Ich persönlich nutze unsere Sandspielzeugkiste sehr gerne und werde, wenn mein Kind endgültig aus dem Buddelalter raus ist, unser eigenes nicht mehr genutztes Sandspielzeug (und das, was die Oma angeschafft hat...) so den anderen Kindern in Ort zu Spenden - quasi wie bei einem öffentlichen Bücherschrank



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