Resteverwertung Kartoffelbrei

Bei Zero Waste gehört für uns ganz klar auch eine gute Resteverertung dazu.
Natürlich ist das einerseits weniger Biomüll, andererseits sind es auch weniger Kosten. Ein durchschnittlicher Deutscher Haushalt wirft 30% seines Essens weg. 30% der Essenkosten einsparen - damit kann man sich dann den Aufpreis für Biolebensmittel finanzieren. Und nachhaltig produzierte Lebensmittel bedeuten weniger bis gar keine Insektizide, Fungizide oder Pestizide. Damit kann eine Kreislaufwirtschaft, das Ziel von Zero Waste, überhaupt stattfinden.
Weniger weggeworfene Lebensmittel ist außerdem mit weniger Energieaufwand und CO2 Ausstoß verbunden. Denkt nur mal an die Transportkosten oder Heizkosten für die Gewächshäuser.
Auf unserer Seite findet man unter Resteverwertung schon einige Möglichkeiten, wie man das praktisch umsetzen kann.
Heute kommt mal wieder eine Idee: Strecken & Umwürzen - das ist eigentlich ein Basic beim Restekochen.
An diesem Beispiel sieht man ganz gut, wie das funktionieren kann:

Kartoffel-Bärlauch-Suppe aus einer übrig geblieben Portion Kartoffelbrei

Ihr braucht:
1 Portion Kartoffeln

1 handvoll frischer Bärlauchblätter oder 1 EL  Bärlauchpesto

ca.1-1,4l Wasser, Brühe oder (Pflanzen-/Nuss-) Milch

Würze: Brühpaste oder gekörnte Brühe (Rezept), Pfeffer

Mixer, Pürierstab oder einen guten Schneebesen

Wir hatten genau eine Protion Kartoffelbrei vom Vortag über. Zu wenig für vier Mitesser. Aber auch zu wenig für Gnocchi oder Kroketten. Also haben wir Kartoffelbärlauchsuppe daraus gemacht und das geht richtig schnell.
Wer will beginnt mit Öl erhitzen und gibt Zwiebeln/ und oder Knoblauch dazu.
Ich hab das weggelassen und gleich den Kartoffelbrei mit Wasser aufgegossen. Anfangs etwas weniger und habe dann nach und nach mehr Flüssigkeit dazugegeben. Dabei habe ich das ganze püriert/gemixt. Dann kam noch der Bärlauch hinzu. Den hatten wir frisch gepflückt. Passt ja gerade zur Saison. Wer mit einem Mixgerät arbeitet, kann den Bärlauch im ganzen dazu geben. Ansonsten ist es ratsam, den Bärlauch vorher etwas klein zu hacken.
Zum Abschmecken gaben wir noch etwas selbstgemachte Brühe dazu (Rezept findet Ihr hier) und Pfeffer.  Noch einmal aufkochen und fertig ist die leckere Suppe.

So kamen vier Portionen Kartoffel-Bärlauchsuppe für uns raus. Im Endeffekt wurde einfach das Essen etwas gestreckt und umgewürzt. Strecken und anders Würzen sind zwei gute, praktische Tipps, wenn man Reste verwerten möchte.

Tipp: Statt Wasser könnt Ihr auch Pflanzen-, Nuss- oder Kuh milch hinzugeben oder einen Klacks Sahne oder vegane Sahne/Nussmus. Aber ich finde, das braucht es nicht unbedingt. Die Kartoffeln machen das Ganze eh schön sämig.

Guten Appetit!



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Diesen Beitrag findet Ihr übrigens auch bei der Blogparade von Einab - Einfach.nachhaltig.besser.leben.






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