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Hallo beisammen,

hier zeige ich Euch Bilder und Links, die ich sonst bei Facebook auch zeige. Allerdings sollen ja mir sehr sympathische "Non-Facebook-User" nicht zu kurz kommen und deshalb habe ich diese Kurznews ersteinmal probeweise ins Leben gerufen. Ich hoffe, es gefällt Euch! Ganz unten könnt Ihr übrigens zum jeweiligen Thema (auswählbar) kommentieren!
Tiefkühlprodukte ohne Plastik
Stefanie am 13.11.2019 um 13:30 (UTC)
 40 Millionen Plastikbeutel weniger pro Jahr!!
Der Tiefkühlriese Frosta verbannt die Plastikverpackung!
Er setzt ab Ende 2020 komplett auf unbeschichtetes Papier für seine Tiefkühlprodukte. Drei Jahre haben sie geforscht, 180 Tests durchgeführt und durch ein rein physikalisches Verfahren nun eine tiefkühltaugliche Verpackung geschaffen. Sie sei laut Frosta komplett im Altpapier recycelbar. Die Farben seien wasserbasiert.
Die Verpackung ist nun braun, da sie auch auf Bleiche verzichten, da dies umweltfreundlicher ist.
Laut Frosta Chef Felix Ahlers gegenüber der Welt kämen dadurch auf den Verbraucher Mehrkosten von ca. 20 Cent pro Verpackung zu.
Die offizielle Stellungnahme des Unternehmens findet Ihr hier:
https://www.frosta.de/tschuess
Diesen Schritt finde ich sehr mutig, da an der Kasse doch oft der Geldbeutel und nicht die Nachhaltigkeit entscheidet.
Ich persönlich vermeide zwar auch Papierverpackung, wo es geht. Sie werden oft aus Frischfaser hergestellt, um Mineralölübergänge auf das Lebensmittel zu vermeiden. Mineralöl kann durch mineralölhaltige Farben bei Recyclingpapier als Rückstand bleiben.
Der nachwachsende Rohstoff Holz wird allerdings z.B. vom bifa Umweltinstitut für Bayern als versorgungskritisch eingestuft.
Der Verbrauch an Holz ist so hoch, dass nicht schnell genug und ausreichend nachwachsen kann.
Aber: der Schritt geht meiner Meinung nach in die richtige Richtung!
Ich sehe es gerade an meiner Oma. Es sind nur noch wenige Wochen, die wir zusammen verbringen dürfen.
Sie kann wahnsinnig gut kochen, aber der Körper macht an immer mehr Tagen nicht mehr mit.
Für sie sind/wären unaufwendige TK- Gerichte perfekt, um die Eigenständigkeit zu erhalten. Allein für solche Fälle finde ich diesen Schritt als Firma zu gehen wichtig.
Wie seht ihr das? Ganz unten könnt Ihr gerne kommentieren!
 

Ausstelltung "Adieu-Plastiktüte" in Schloss Waldenbuch/Böblingen
Stefanie am 12.11.2019 um 08:23 (UTC)
 „Adieu Plastiktüte!“
Sonderausstellung im Museum der Alltagskultur - Schloss Waldenbuch
26. Oktober 2019 bis 3. Juli 2020

Die Ära der Plastiktüten geht zu Ende. Bald wird man nirgendwo im deutschsprachigen Raum mehr Einweg-Einkaufstaschen bekommen. Seit 1965 waren die bunt bedruckten Tüten aus Polyethylen oder Polypropylen aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Jetzt widmet das Museum der Alltagskultur - Schloss Waldenbuch der Plastiktüte eine Ausstellung mit dem programmatischen Titel: „Adieu Plastiktüte!“. Seit 26. Oktober ist die Sonderausstellung in Waldenbuch (Kreis Böblingen) zu sehen.

Abfall oder Kulturgut? Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Aspekte des umstrittenen Alltagsdings. Für viele Geschäfte und bedeutende Marken war die bedruckte Einkaufstasche ein Werbeträger: Es gibt kuriose und originelle Motive und Beispiele von hervorragender grafischer Gestaltung. Kein Wunder, dass die Tüten vielfach auch gesammelt wurden, zumal sie an Firmen, Schallplattengeschäfte oder Lebensmittelketten erinnern, die es längst nicht mehr gibt. Andererseits war das vergangene halbe Jahrhundert eine Zeit ökonomisch orientierter Ver(sch)wendung von Kunststoffprodukten. Das Verbot der Plastiktüte ist die Konsequenz aus der Kehrseite des Massenkonsums: Umweltverschmutzung, Plastikinseln auf den Weltmeeren, Recyclingfragen …

Das Museum der Alltagskultur hat von zwei Sammlern Tüten zur Verfügung gestellt bekommen, deren Zahl auf 50.000 Stück geschätzt wird. Die Sichtung und Bewertung dieser Plastiktüten wird nun im Rahmen der Ausstellung vorgenommen. Um die große Vielfalt zu zeigen, wechseln die Exponate regelmäßig. Sie werden ausgelegt, sortiert, digitalisiert und am Ende sollen die „besten“ Tüten gekürt werden, um sie dann im Kunststoffdepot einzulagern. Neben den ausgestellten Tüten informieren Thementafeln über Herstellung, Gestaltung und Bedeutung sowie über die Folgen des immensen Plastikverbrauchs für die Umwelt.
Über die gesamte Laufzeit wird eine offene Upcycling-Werkstatt angeboten. Hier sind die Besucher*innen eingeladen, aus Plastiktüten eine Handyhülle zu häkeln, Girlanden zu falten oder einen Schlüsselanhänger zu stricken. Das Begleitprogramm greift die Themen Design, Umweltschutz, Konsum und Werbung auf.
Einen Eindruck von den Ausstellungsvorbereitungen vermittelt das Video "Unboxing Plastiktüten" mit Ausstellungskurator Frank Lang unter museum-der-alltagskultur.de/ausstellungen/adieu-plastiktuete/ .

Die Sonderausstellung „Adieu Plastiktüte!“ ist einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr des Museums der Alltagskultur. Die Außenstelle des Landesmuseums Württemberg feiert 2019 ihren 30. Geburtstag.

Der Eintritt ins Museum sowie in die Sonderausstellung ist frei!
Öffnungszeiten: Di bis Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr

 

Fish`n-Flips - ein nachhaltiges Spiel zum Thema Plastikmüll im Meer
Daniel am 08.09.2019 um 15:18 (UTC)
 Fish´n´Flips – ein nachhaltiges Brettspiel
(unbezahlte Werbung - wir finden es einfach mal eine schöne Idee :) ) Dass Müll und Überfischung große Probleme für unsere Meere darstellen, ist mittlerweile den meisten bewusst. Das neue Kartenspiel „Fish´n´Flips“ von Gaiagames will auf diese Missstände hinweisen und sensibilisieren. Es ist ein kurzes, einsteigerfreundliches, aber später komplexes Knobelspiel ab 8 Jahren für 1-6 Spieler/innen, welches die Thematik von Plastikmüll und Beifang der industriellen Fischerei behandelt.

Das Beste ist aber, dass es komplett plastikfrei, nahezu klimaneutral, mit Farben ohne Erdöl und Kobalt und hier in Deutschland produziert wird. Ihr könnt es noch bis 16.10.2019 auf der
Crowdfundingplattform Ecocrowd.
Crowdfundingplattform Ecocrowd unterstützen. Für nur einen Beitrag von 15€ bekommt ihr das Spiel inklusive Versandkosten zu euch nach Hause. Gaiagames zeigt damit, dass es auch beim Hobby Brettspiele möglich ist, umweltverträglich, regional und fair herzustellen, ohne den Geldbeutel zu sprengen.
Wer sich schon man mal vorab ansehen will, wie das Spiel funktioniert, kann sich ja das Regelvideo ansehen:
 

Gerettete Paprika verwerten
Stefanie am 28.08.2019 um 10:32 (UTC)
 

Diese Paprika wären alle im Müll gelandet. Sie hatten einzelne, kleine, schrumpelige Stellen. Ich habe sie vom Fairteiler einer privaten Foodsharinggruppe. Die Paprika wären vom Handel entsorgt worden. Viel zu gut zum Wegwerfen! Ich habe sie als Gemüsedip eingemacht, gefüllt, roh gegessen und jetzt war immer noch etwas über. Heute scheint aber endlich wieder die Sonne, so dass der selbstgebaute Solarkocher zum Einsatz kommt. Jetzt werden sie getrocknet.
Mehr Infos zur Solarbox findet Ihr hier auf dem Blog.
 

Kinderbuch zum Klimawandel
Stefanie am 14.08.2019 um 07:12 (UTC)
 (Werbung, da Verlinkung) Vom kleinen Eisbären, dem es zu warm geworden ist - so soll ein neues Kinderbuch heißen. Dazu läuft aktuell ein Crowdfunding. In diesem Buch soll mit anschaulichen Bildern der Klimawandenl samt seinen Folgen altersgerecht erklärt werden. Und was noch viel schöner ist: es erklärt auch, wie man selbst dazu beitragen kann, klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Man ist nie zu jung, um etwas zu bewirken!
Hier geht es zum Crowdfunding.
 

Zero Waste Familie in der Süddeutschen Zeitung
Stefanie am 09.08.2019 um 08:37 (UTC)
 
Foto: Simone Rupp/www.fotostudio-rupp.de

Ihr LIeben,

gestern hat die Süddeutsche Zeitung einen großen Artikel über uns im Wirtschaftsteil geschrieben.
Thema: Müllvermeidung mit Kindern.
Abonnenten können ihn hier lesen.
Und weil die Frage aufkam, ob das Steckerleis unverpackt auf der Theke lag: Nein, es ist natürlich selbstgemacht! ;) Einen Artikel darüber findet Ihr auch hier.
Wenn man Eis am Stiel selbst macht, spart man nicht nur Verpackung, sondern kann auch Lebensmittel verwerten.

Alles Gute!

Eure Stefanie
 

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