offene Mandeln

17. November 2014: Mandeln unverpackt - ein Problem
 - wir haben einen Mittelweg gefunden -  dem Internet sei dank

Da in unserer Familie leider auch Bedarf an glutenfreien Keksen besteht und die erstens unseres bisherigen Kenntnisstandes nur mit Plastik und zweitens auch noch extrem teuer zu bekommen sind, backen wir sie uns meist selbst.
Und auch wer sich Plätzchen jetzt in der Adventszeit backen will steht vor dem gleichen Problem:
Mandeln für Kekse und Lebkuchen.

Die bekommt man aber schwerlich offen. Immer in einer Plastikverpackung, dann auch noch oft gemahlen. Sogar die Biozertifizierten! Wir fanden die Lösung im Internet!
Man könnte ja meinen, dass im Herbst und auf Weihnachten zu es möglich wäre Mandeln offen zu bekommen. Schließlich bekommt man Wal-, Hasel, Erd- und Makadamianüsse auch offen in nahezu jedem gut sortierten Supermarkt. Von Kokosnüssen ganz zu schweigen. Aber Mandeln...?! Wir haben viele Einkaufsmöglichkeiten abgeklappert. Kein Erfolg!
Also blieb uns nur noch das Internet: Meistens stand schon in der Beschreibung oder es war auf dem Bild zu sehen, dass die Mandeln in Plastik verpackt versandt wurden. Nachdem man aber auch große Mengen bekommen konnte, ließen wir es aufs Exempel ankommen und fragten bei zwei Anbietern, die lose Mandeln anboten nach.
Beim zweiten Anbieter hatten wir Erfolg: Sie wollen eh gerne weg von den Plastikverpackungen und auf Papier und nachhaltige, recycelbare  Möglichkeiten umsteigen.
Wir bestellten dort gleich drei Kilo ganze, unbehandelte und süße Mandeln und decken damit, sofern wir richtig kalkuliert haben, unseren Jahresvorrat ab. Immerhin entsteht ja durch den Versand auch ein bisschen Verpackung, dann lieber nur einmal und nicht mehrmals im Jahr, wenn Mandeln luftdicht gelagert eh lange halten.

Wenn man ein Produkt schon nicht lose bekommt, dann aber in einer recycelten Großpackung ist schon viel Müll gespart.
Zwei Tage später stand der Postbote vor der Tür mit einem Päckchen. Klar, das Klebeband ist Plastik. Aber die Mandeln waren in einer Papiertüte verpackt.
Es lohnt sich also, einfach nachzufragen und sich dann den Anbieter zu merken.
Den Versandkarton haben wir übrigens wiederverwendet: wir verschickten damit unsere verkauften Plastikbehälter, teilweise von einer sehr namhaften Firma. Mit diesem Erlös haben wir unsere Vorratsbehälter aus Glas finanziert haben. Mit denen wir übrigens auch hervorragend einfrieren können - ohne Glasbruch. Dazu mehr in einem der nächsten Blogs.
Achso, die Mandeln schmecken übrigens prima!
Update: März 2017
Mittlerweile gibt es ja sehr viele Unverpackt-Läden in sehr vielen Städten. Schaut doch mal in die Liste rein.
Ansonsten kann man Mandeln oft in der Mühle bestellen oder online.
zurück zum Blog