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Tipps für den Alltag
Hier an dieser Stelle haben wir Tipps & Tricks gesammelt, wie man im Alltag Müll einsparen kann. Davon ist nichts ein "muss", sondern immer ein "kann"! Vielleicht finden Sie etwas, das für Sie umsetzbar ist!
 
    
  • Setzen Sie auf Reusables (wiederverwendbare Produkte)
Nicht nur beim Einkaufen kann man wiederverwendbare Behälter zum Standard machen. Das geht auch so im Leben:
 - ersetzen Sie Teebeutel durch ein wiederverwendbares Tee - Ei oder Teesieb. Die Teebeutel sind zwar meist kompostierbar, allerdings müssen sie auch produziert, verpackt und verteilt werden. Manchmal sind sie auch gebleicht
- Kaffeefilter, Kaffeepads und Kaffeekapseln: Diese kann man durch die French Press Kanne oder auch Bodum Kanne genannt ersetzen. Milch kann man oft auch im Mixer aufschäumen. Sie sollte aber kalt sein.
- Coffee to go kann man sich auch in den mitgebrachten Becher füllen lassen. Es gibt mittlerweile viele Coffe to go - Becher auf dem Markt, die man nach Benutzen einfach wieder abwaschen kann. Manchmal bekommt man sogar einen Rabatt, wenn man nicht die Wegwerfvariante nutzt. Hat man keinen, kann man fürs erste auch ein Glas mit Schraubverschluss in einem dicken Strumpf (damit man sich nicht die Finger verbrennt) stecken.
- vermeiden Sie Gefrierbeutel! Setzen Sie auf mehrfachverwendbare Gefrierbehältnisse! Diese müssen nicht aus Plastik sein. Glas funktioniert in der Regel auch
- Auswärts essen: lassen Sie sich ihre Reste im Restaurant in mitgenommene Gefäße füllen. Damit vermeiden Sie Verpackungen aus Styropor, Plastik und Alu. Das geht übrigens auch, wenn man beim Pizzaservice oder beim Asiaten das Essen abholt. Für den Kaffe für unterwegs gibt es auch kleine, wiederverwendbare Thermosbehälter
- Einweggeschirr auf Parties durch das eigene Geschirr ersetzen
- Geschenkpapier: wenn es nicht ohne geht, dann nehmen sie eine Tasche aus recycelbaren Materialien und verstauen sie sie darin. Oder verkleben Sie das Geschenkpapier nicht, in der Hoffnung, dass es noch einmal verwendet wird. Oder wickeln Sie in Stoff oder Geschirrtücher ein. Oder in eine alte Zeitung (die sie vielleicht noch bemalen)
- Investieren Sie in einen wiederbefüllbaren Adventskalender oder basteln ihn selbst, sofernn Sie überhaupt einen brauchen. Bei Kindern rechnet sich das. Wird er nicht mehr gebraucht, dann geben Sie ihn doch weiter. Vorteil neben der Müllvermeidung ist, dass sie ihn individuell befüllen können: Süßigkeiten, Obst, Gedichte und Geschichten oder Gutscheine.
- Druckerpatronen kann man auffüllen lassen. Noch besser: erst gar nicht erst ausdrucken und sich digital speichern
- Weihnachts-, Einladungs- oder Glückwunschkarten kann man auch online verschicken. Diese können auch ganz individuell mit einem Foto, einem Video oder eine lustigen vorgefertigten Animation sein. Hier kann man auch etwas mehr Text als auf die normalen Karten einfügen, so dass man damit auch noch eine persönlichere Note einbringen kann
- Datenträger: verbannen Sie Einmal - CDs und DVDs, ersetzen Sie sie durch einen USB-Stick, eine Festplatte oder eine rewriteable CD (CDRW) oder - DVD.
- Frischhaltefolie über eine Salatschüssel kann man durch den Deckel ersetzen. Falls nicht vorhanden einen Teller draufstellen.
- Manche backen ihre Törtchen in Muffinförmchen aus Papier. Diese können aber auch in Gläsern oder in wiederverwendbaren Muffinschablonen gebacken werden. Als Zierde reicht auch z.B. Puderzucker.
- Papierservietten können einfach durch Stoffservietten ersetzt werden
- Zahnbürsten: wenn man keine kompostierbare Hand - Zahnbürste (z.B. aus Bambus) haben möchte, kann man zumindest welche nehmen, bei denen man den Bürstenkopf austauschen kann. Das spart wenigstens etwas Müll.
- Strohhalme: sofern man nicht auf sie verzichten kann, könnten Sie Trinkhalme aus Glas nehmen.
- Brotzeitboxen statt Butterbrotpapier
- Geburtstagskalender: digital, dann wird man jedes Jahr wieder erinnert, ohne alles umschreiben zu müssen
- Batterien: nutzen Sie Akkus
- Spülbürsten sind eigentlich Reusables, nur wird es nicht so gehandhabt! Sind sie verdreckt, werden sie ausgespült, geht es nicht so leicht weg, weggeschmissen. Ein Trick ist es, sie mit in der Spülmaschine zu säubern.
- Nutzen Sie nachfüllbare Stifte! Es gibt Bleistifte mit nachfüllbaren Minen. Auch Füller sind nachfüllbar und deren Patronen oft auch. Geschmackssache ist der gute alte Federhalter mit Tinte. Auch Kugelschreiber gibt es mit Nachschub.
- In der Schule sind sie oft Pflicht: Wasserfarben. Sind die Farben leer kann man sie einzeln nachkaufen. Es muss nicht der ganze Kasten weichen.
- Lassen Sie Komposttüten weg!  Auch wenn sie kompostierbar sind, werden sie produziert. Verwenden Sie besser einen Eimer oder eine Schüssel!

  • Benutzen Sie waschbare Hygiene- und Putzartikel!
In vielen Bereichen des Haushalts fällt Müll an, den man vermeiden könnte, wenn man wiederverwendebare Produkte hernehmen würde. Die Schwammtücher zum Abwaschen gibt es mittlerweile kompostierbar. Allerdings braucht es seine Zeit bis sie verrotten und es benötigt wieder einiges an Energie sie wieder neu herzustellen. Für mich sind sie keine Alternative, weil sie oft in quietschigen Farben verkauft werden, die in aller Regel nicht schadstofffrei sind. Und die will ich nicht auf meinem Kompost und über kurz oder lang an meinen Himbeeren haben. Eine Alternative sind Wischlappen aus alten Klamotten. Meiner Meinung nach saugen aber viele Stoffe nicht gut genug auf, insbesondere bei unangenehmen Bescherungen wie einer kaputten, ehemals vollen, Flasche Saft. Alternative sind Micofaser - Wischlappen mit einer saugfähigen Schwammeinlage. Diese gibt es z.B. bei Drogerien wie Rossmann. Ich finde sie sogar besser als die Schwammtücher und Zewas, obwohl sie aus Kunststoff sind, was bekanntlich nicht mein Lieblingsmaterial ist. Auf Komfort verzichte ich ungern, wie wohl die meisten Menschen. Aber "Zero Waste"-Alternativen sollten einfach umzusetzen sein und nicht zu sehr einschränken, denn sonst bleibt man nicht dabei.
Die waschbaren Alternativen zu den Wegwerfprodukten machen meist keinen großen Aufwand. Ich wasche sie einfach mit. Das ist pro Trommel vielleicht ein, oder zwei Teile mehr und das fällt mir an Mehrarbeit gar nicht auf.
Waschbare Alternativen bieten sich an für
  1. Putzlappen und Wischlappen aller Art. Sie ersetzen Zewas und Schwammtücher aller Art
  2. waschbare Handtücher statt Einmalhandtücher
  3. Taschentücher aus Stoff (bei sehr starkem Schnupfen und meheren betroffenen Familienmitgliedern bieten sich zur Not auch die Papiertaschentücherboxen aus dem Drogeriemarkt an, die aus recycelten Papier bestehen. Entscheiden Sie selbst, wie weit Sie gehen wollen)
  4. Stoffservietten statt Wegwerfvarianten aus Papier und Kunststoff
  5. Waschlappen statt Einwegwaschlappen und Feuchttücher. Insbesondere für Babys ist das die angenehmere Variante: diverse Inhaltsstoffe können die Haut und ein warmer Waschlappen (warmes Wasser verwenden) ist wohltuender als ein kühles Feuchtigkeitstuch. Probieren Sie es aus, vielleicht lässt sich ihr Kleines dann sogar gerne Wickeln.
  6. Damenhygieneartikel gibt es in diversen Ausführungen: waschbare Binden oder Wochenbetteinlagen, Menstruationscups, Diva Cups, freie Menstruation etc. bieten einige Möglichkeiten um Müll zu vermeiden
  7. Windeln: das ist ein Thema für sich und für viele sogar ein Streitthema. Ich sage dazu nur: es gibt diese Alternative. Entscheiden Sie selbst, ob es für Sie machbar ist oder nicht.
  8. Stilleinlagen: Diese gibt es waschbar in verschiedenen Drogeriemärkten, wie z.B. DM aus Baumwolle und Seide
  9. Toilettenpapier: Das gibt es unverpackt, CO2  - neutral produziert und mit Cradle to cradle Siegel in einem Unverpackt Laden (wo finde ich einen Unverpackt-Laden und wie funktioniert das?) oder online in Papier (recycelbar) zu bestellen (unser Artikel: plastikfreies Toilettenpapier).  Manche nehmen sogar waschbares Toilettenpapier: ja, so weit kann man auch gehen (muss man aber nicht), aber wie gesagt, die Grenze steckt man selbst. Diese amerikanische Familie macht ihr Toilettenpapier selbst! Das hat nicht nur ökologische Gründe, auch gesundheitliche: Durch Bleiche und andere chemische Stoffe haben manche Menschen in dieser empfindlichen Region Probleme. Statt waschbaren Toilettenpapier wäre es auch noch möglich einfach Wasser zu benutzen, wie Proktologen es raten z.B. via Bidet oder indem man ein Dusch WC nachträglich einbaut (ca. 50 Euro) oder mit einem Kännchen mit Wasser und einem Handtuch benutzen wie das z.B. in manchen asiatischen Ländern üblich ist. Manche nutzen auch eine Popobrause, also einen Schlauch, der neben dem WC angeschlossen ist. Hat man einen solchen Anschluss nicht gibt es mittlerweile auch den Sensibo. Es gibt also sogar viele Möglichkeiten komplett ohne Toilettenpapier auszukommen.
  10. Taschentücher aus Stoff: So machten es auch Opa und Oma und wuschen sie in der 60 Grad Wäsche mit. Praktisch ist ein Sammelsack, wie bei Stoffwindeln. Den Sack kann man auf links in die Waschmaschine drehen, so dass der Inhalt ohne Berührung in die Waschmaschine fällt. Man kann Taschentücher leicht selbst aus alten weichen Stoffen schneiden und die Ränder dann vernähen. Noch einfacher geht das mit einer Zickzackschere. Dann kann man sich erstmal das vernähen sparen.
  • Sortieren Sie Dinge aus, die sie nicht unbedingt brauchen!
Es gibt viele Dinge im Haushalt, die man gar nicht braucht oder die einen doppelten Zweck erfüllen. Wir haben eine Liste gebloggt ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die einige unnütze Dinge des täglichen Lebens aufzeigt. Wenn sie nicht benutzt werden, braucht man sie nicht. Geben Sie sie weiter (schenken, spenden, verkaufen), dann werden vielleicht keine weiteren solchen Produkte gekauft und damit die Produktion angeregt. Gestaltet sich das als schwierig, lassen Sie sie recyceln. Dann können die Rohstoffe wieder zu etwas Nützlichem verarbeitet werden.
 
  • Leihen statt Kaufen!
Einige Dinge braucht man nur ganz selten. Da lohnt es sich zu leihen. Nicht nur preislich, sondern auch in den Bezug auf den Stauraum. Selbstverständlich ist es bei großen Dingen, wie einem Umzugswagen. Aber auch die kleinen Dinge im Alltag machen es. Spinnen Sie sich ein Netzwerk aus zuverlässigen Bekannten, Freunden und Verwandten, damit Sie aus einem möglichst großem Pool schöpfen können! Desweiteren gibt es viele Betriebe, in denen man sich Dinge leihen kann: Werkzeuge und Maschinen, Carsharing, rent a bike, Spielzeug leihen (z.B. meine Spielzeugkiste), oder:
 
  • Werden Sie Mitglied in der Bücherei!
Teilweise kostenlos oder gegen einen kleinen jährlichen Unkostenbeitrag bietet beinahe jede etwas größere Gemeinde eine Bücherei an. Mittlerweile sind die meisten Büchereien auch online vertreten, so dass man sich bequem ein Buch reservieren lassen und nachsehen kann, ob man es gerade da ist oder generell im Sortiment. Viele Büchereien arbeiten mittlerweile im Verbund zusammen. So kann man sich Bücher, die nur eine andere Bücherei im Bestand hat, in die eigene Bücherei zuschicken und zurücklegen lassen. Das spart ihnen nicht nur Kosten, sondern auch Platz im Regal und schont die Ressourcen. Übrigens je nach Bücherei kann man dort neben Büchern auch Magazine und Zeitschriften, Hörspiele und Hörbücher, DVDs  mit Filmen oder Computer- und Lernspielen und Programmen (z.B. für die Steuererklärung) oder Brettspiele ausleihen. (siehe auch unseren Artikel: Leihen statt Besitzen: die Bücherei)
 
  • Vermeiden Sie unnötige und schädliche Putzmittel!
Manche Menschen haben ein ganzes Arsenal an Putzmittel bei sich zu Hause. Diese nehmen Platz weg und sind meist auch schädlich für die Umwelt, einschließlich dem Menschen. Der Anschaffungspreis für die diversen Mittel ist auch nicht zu Verachten.
In der Regel kommt man beim Putzen ohne giftige Chemikalien aus. Natron, Zitronen- und Essigsäure bzw. Essig sowie Seife sind Allrounder, die Flecken und Kalk an den Kragen gehenl. Diese Produkte sind meist auch in recycelbaren Behältern wie im Karton,  oder in Mehrweg- oder Glasflaschen zu bekommen. Essig kann man auch ganz leicht aus Apfelresten selbst herstellen. Ansonsten bieten Bürsten, Drahtspiralen, Saugglocken oder heißes Wasser in Kombination mit Schrubben effektive mechanische Sauberkeit.
(Siehe auch: Nachhaltig putzen)

  • Reparieren Sie!
Das Auto reparieren zu lassen lohnt sich. Ganz klar! Aber wie ist es mit den kleineren Dingen, die kaputt gehen? CD-Player. Toaster etc. Finanziell steht man oft besser da, wenn man es wegwirft. Ökologisch gesehen, ist es wohl besser zu reparieren. Bevor man sich entscheidet wegzuwerfen, sollte man sich überlegen, ob man es nicht doch günstig reparieren kann:
Vielleicht kennen Sie ja jemanden aus der Verwandschaft, Bekanntschaft oder Nachbarschaft, der bestimmte Fertigkeiten hat. Im Gegenzug kann man selbst bei etwas aushelfen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es, sich eine eine Fertigkeit anzueignen. Zum Beispiel Flicken oder Nähen. Wenn man sich nicht allzu ungeschickt anstellt, kann man manchmal die Lieblingsjeans, die den perfekten Knackhintern zaubert, doch noch retten.
Weitere Tipps für günstige Reparaturen sind die Nachbarschaftshilfe oder Repair - Cafès (Wo finde ich ein Repair-Cafè und wie funktioniert das?).
 
  • Freunden Sie sich mit digitalen Medien an!
Vielleicht können Sie sich sogar mit digitalen Medien anfreunden, wie dem Kindle oder anderen Readern. So können Sie Bücher und Zeitschriften auf dem Computer oder ihrem Reader lesen und sparen nach kurzer Zeit damit auch noch Geld und Ressourcen.
Verzichten Sie auf CDs und laden Sie ihre Musik auf ihre Festplatte, USB-Stick oder Player. Somit sparen Sie wertvollen Müll.
Auch Bilder kann man sich wunderbar digital auf einer Festplatte speichern. Überlegen Sie, ob Sie ihre Bilder unbedingt ausgedruckt brauchen. Wenn Sie Bilder zeigen wollen, können Sie diese auch mit einer Diashow mit ihren Freunden teilen. Versenden Sie diese per E-Mail oder wenn Sie das gerne wollen in einer Cloud. Oder veranstalten Sie eine private Bildervorführung. Wir haben dazu unseren PC an den großen Fernsehbildschirm angeschlossen, das Licht abgedunkelt, Knabberzeug hingestellt und wie im Kino die Bilder angesehen. Unseren Kindern macht das übrigens riesigen Spaß. Dies ist auch eine tolle Idee zum Jahreswechsel. So kann man das Jahr optisch Revue passieren. Toll ist auch, wieviel Gesprächsstoff bei so einer Bildershow entsteht, wenn einige dazu ihren Senf abgeben.
 
  • Vermeiden Sie Werbewurfsendungen!
Kleben Sie auf ihren Briefkasten einen Aufkleber mit der Aufschrift: "Bitte keine Werbung" oder "Bitte keine Werbewurfsendungen" oder "Bitte nur adressierte Post". So sparen Sie sich Papier und weiteren Müll, den Sie wieder recyceln lassen müssen bzw. den sie vielleicht sogar noch zum Wertstoffhof oder zu Containern verfrachten müssen. Desweiteren werden Sie nicht zum konsumieren verführt, besonders wenn man sich gerade bemüht, sich auf das zu reduzieren, was man tatsächlich auch braucht. So fällt es leichter.
Falls Sie aber gerne die Angebote diverser Geschäfte haben möchten, so lassen Sie sich diese per E-Mail an sich schicken. Die meisten bieten einen Newsletter oder Werbeservice an.
 
  • Stift statt Aufkleber
In der Küche muss man immer wieder zu Aufklebern zum Etikettieren greifen. Sei es bei selbst eingemachten, bei Gefriergut oder wenn man in Aufbewahrungsbehältnisse umfüllt. Gläser sind schon mal sehr praktisch, da kann man sich oft das Beschriften sparen, aber bei verschiedenen roten Marmeladen setzt es dann auch aus.
Statt Aufklebern kann man einen "non permanent pen", also einen abwaschbaren Stift benutzen. Den bekommen Sie lose in gut sortierten Schreibwarenläden. Wir haben einen hellen und einen dunklen, damit man das Geschriebene auch wirklich lesen kann. Vorteil: Man vermeidet nicht nur die teuren Etiketten, die zu Restmüll werden, sondern hat mehr als 2cm Platz zum Schreiben. Das ist nicht nur gut für Leute mit großer Schrift, sondern auch für alte Leute, die sich mit kleiner Schrift schwer tun. Außerdem kann man auch die Zutatenliste mit drauf schreiben. Das ist nicht nur von Vorteil, wenn man mal Allergiker zu Besuch hat, sondern macht sich auch gut als Geschenk. Platz für einen persönlichen Gruß ist auf einem Einmachglas oder einer Flasche meist auch noch .

  • Kompostieren Sie!

    Schon vorab: dazu müssen Sie nicht unbedingt einen Garten haben. Wer einen Garten hat, hat ihn meist sowieso, da man damit Müllgebühren sparen kann. Es gibt verschiedene Kompostarten von der Kompostmiete bis zum Wurmkompost. Wer so etwas nicht sein eigen nennen kann, der darf vielleicht beim Nachbarn seinen Biomüll mitentsorgen. Schließlich ist gute und unbehandelte Erde teuer zu kaufen! Eine weitere Möglichkeit ist ein Bokashi. Das sind zwei Kompostkübel für den Innenbereich, den man abwechselnd in Gebrauch hat. Der Kompost ist luftdicht verschlossen und stinkt nicht. Auch wenn man den Deckel öffnet ist der Geruch nicht zu übel, sondern nur leicht säuerlich. Das ist auf die EM - Bakterien (effektive Mikroorganismen) zurückzuführen, durch die keine Fäulnisprozesse in Gang kommen können. Diese helfen zudem das organische Material (auch tierische Produkte) schnell abzubauen. Zusätzlich entsteht durch einen Hahn ablassbar Rohrreiniger bzw. mit Wasser verdünnt Flüssigdünger. Ist der Kompost voll, muss er zwei Wochen ziehen und kann dann unter die Erde als Bokashi (unsere Erfahrung mit Bokashi) gegeben werden. Dieser soll ebenso nährend und unterstützend für einen guten Boden sein wie Terra Preta, das schwarze Gold. Muss man dazu wieder einen Garten haben, damit man den Bokashi los wird? Nein, es gibt mehrere Möglichkeiten: Wie auch beim Kompost generell kann man die öffentlichen Kompostieranlagen in ihrer Gemeinde nutzen. Manche stellen auch generell Tonnen an einer Sammelstelle auf oder bieten sogar die Biotonne an. Gartenfreunde freuen sich desweiteren über so einen klasse Dünger bzw. Kompoststarter. Fragen Sie beim Nachbarn, beim Gartenbauverein, beim Bauern, bei Gartenprojekten oder Gemeinschaftsgärten oder bei Freunden nach. Wer einen Balkon hat, kann die Erde auch unter die Pflanzenerde mischen. Oder man düngt einen öffentlichen Baum! Übrigens kann man oft auch in Gemeinschaftsgärten sehr günstig an einen Garten kommen (siehe beispielsweise unser Report über den Garten der Freude).

Das könnte auch noch weiter helfen:

Unverpackt einkaufen: Wo und wie geht das?








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