frag doch mal nach Ideen

10. September: das Umfeld hilft bei Zero Waste

Meine Oma sagte früher immer: Siggst, ma muas nua mid de Leid ren! (Siehst Du, man muss nur mit den Leuten reden). Auch im Fall von Zero Waste hat meine Oma recht: Wenn ich gefragt werde, was es neues gibt und ich sage, dass wir unser "Zero Waste" - Projekt
gestartet haben, fragen die meisten nach, was das ist und ob es klappt. Als ich beschrieben habe, wo Probleme sind, kamen doch einige gute Ideen.
Essensreste sind ein Problemthema. Bei vier Personen und zwei Kleinkindern, die sehr unterschiedlich viel essen und immer mal wieder verweigern, bleibe ich manchmal, trotz kreativer Essensverwertung, auf kleinen Mengen Resten sitzen. Unser Kompost ist sehr langsam, besser wäre ein Wurmkompost. Die Würmer hätte ich kaufen müssen - oder, wie jetzt geschehen, einen Eimer mit Kompost und einen Haufen Würmer geschenkt bekommen. Mein Vater hat einen solchen Kompost und die Würmer vermehren sich ja. Hoffen wir, dass sie es auch tun. Aber das war klasse.
Problem: Öliges kann nicht auf den Kompost.
Wieder ein Hinweis von meinem Papa: der ortsansässige Baumarkt nimmt Öle aller Art an. Das wird als Zündstoff bei Verbrennungen verwendet. Öle aller Art heißt nicht nur Motoröl, sondern auch ranziges Speiseöl oder bei Knochensuppe das abgeschöpfte Fett. Man bekommt dort einen Plastikeimer (ja, Plastik, aber es muss ja auch dicht sein), den man befüllt und wenn er voll ist gegen einen neuen Eimer austauscht. Kostenlos.
Unter einkaufen wird es demnächst eine Liste mit überregionalen und regionalen Zero Waste Einkaufsmöglichkeiten geben. Daran arbeite ich noch. Und wenn ihr Tipps habt, nur her damit!
Problem Waschmittel: Es ist immer in Plastik verpackt, und wir brauchen es ohne Duftstoffe.
Eine Freundin hat mich zudem auf Recherchemöglichkeiten zu dem Thema hingewiesen. Das hilft auch! EM- Produkte oder Seifenkraut.
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